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Lyonel Stief – Frankfurt

Heute gibt es einen eher ungewohnten Objektiv-Test! Und zwar habe ich diesmal nicht mit einer DSLR, sondern mit dem iPhone 6s fotografiert! Allerdings nicht nur mit dem iPhone, denn es wurde dezent gepimpt. Gefühlte 500 Gramm Metall und Glas haben wir drangeschraubt und so aus dem Handy eine System-Kamera mit Wechselobjektiv gezaubert.

 Eines nehme ich vorweg: Mich interessieren technische Spezifikationen eher wenig, wer also etwas über messbare Linienpaare lesen möchte, wird enttäuscht sein. Denn für mich ist es nur wichtig, wie Handhabung und tatsächlich sichtbare Auswirkungen auf die Bilder sind.

Erster Eindruck / Verarbeitung

Ich bin bekanntlich kein Technik-Fetischist, aber ich habe festgestellt, dass sich die Vorsatzobjektive einfach mega-geil anfühlen. Für die gewohnten Verhältnisse bei der Smartphone-Fotografie sind sie richtig groß und auch schwer, ausgestattet mit Gegenlichtblende und Samtbeutel. Wer auf Luxus und Materialqualität steht, wird hier positiv überrascht. Mal sehen ob die Objektive auch das rüberbringen, was Material und Haptik vermuten lassen.

 Bevor die Objektive angeschraubt werden können, müssen wir erstmal das „Bajonett“ anbringen. Geliefert wird dazu eine Aluminium-Halterung, ich selbst nenne sie den „Cage“– eine Gitterkonstruktion mit Objektiv-Gewinde, die um das iPhone befestigt wird.

 Sobald man die Halterung angebracht hat, sitzt sie wirklich fest. Das Gewinde hat direkt die perfekte Position genau vor der Kamera. Damit wird verhindert, dass das Objektiv zur Seite rutscht, wie man es von vielen Clip-on-Objektiven kennt, die man einfach nur ans Handy klemmt.

Das Weitwinkel

Das Weitwinkel-Objektiv ist der Klassiker unter den Handy-Objektiven. Fisheye-Optik mit Verzerrungen im Randbereich vorprogrammiert – oder etwa doch nicht?! Hier kam tatsächlich für mich die größte Überraschung. Mit dem ExoLens Weitwinkelobjektiv mit ZEISS Optik wird die Brennweite verkürzt. Auf diese Weise passt viel mehr aufs Bild und das auch auf engem Raum. Und die sonst so typischen störenden Verzerrungen bleiben aus – Respekt! Auch in den Randbereichen ist das Bild genauso scharf wie in der Mitte.

Das Tele

Wenn wir beispielsweise ein Porträt schießen wollen, müssten wir mit dem Smartphone sehr nah rangehen. Das ist unhöflich und sieht manchmal auch ein wenig seltsam weitwinklig aus. Zwar lässt sich mit dem auch Heranzoomen, allerdings nur digital. Und das bedeutet, man hat immer Einbußen bei der Qualität.

 Mit dem Tele erhalten wir einen engeren Bildausschnitt und können einen angenehmeren Abstand nehmen. Auch wenn der Bildwinkel gleich bleibt und man eben „nur“ eine Vergrößerung erhält, ist diese Linse mein Liebling aus dem Set, und von den damit entstandenen Bildern bin ich überzeugt.

Das Makro

Ein Makro ist eine untypische Linse für die People-Fotografie. Aber mein Test sollte umfassend sein. Daher habe ich es auch im Einsatz gehabt.

 Das Makro verringert die Naheinstellgrenze, sprich, wir können sehr nah herangehen und immer noch scharf fokussieren. Ein entscheidender Vorteil ist, dass durch den kleinen Sensor vom iPhone Bereiche scharf bleiben, die bei einer DSLR unscharf geworden wären.

 Das Makro empfehle ich den Outdoor-Enthusiasten unter euch: In Blumen hineinfotografieren, Insekten entdecken – dafür ist diese Linse perfekt.

Fazit

Ich war wirklich positiv überrascht von diesem Aufsatz-Objektivset. Nicht nur, dass sich die Verarbeitung anfühlt wie bei einem „großen“ ZEISS, auch die Leistung ist top – mehr kann man kaum aus Smartphone Objektiven rausholen. Und Spaß macht es auch.

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