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Moritz Möller – Berlin

Trotz der Kälte am ersten Adventsonntag konnten wir unser Treffen kaum erwarten: ExoLens lud uns ein, das ExoLens ZEISS Weitwinkelobjektiv für das iPhone 6/6s im Rahmen eines Foto-Walks zu testen. Unser Team bestand aus fünf Smartphone-Fotografen und da das Licht ideal zum Fotografieren war, versammelten wir uns kurz vor zwölf Uhr mittags an unserem üblichen Treffpunkt: unserem geliebten Café in der Kurfürstenstraße. Wir bestellten Kaffee und jeder erhielt seine Box mit der ExoLens. Nachdem wir die schön designte Verpackung geöffnet hatten, hielten wir das Weitwinkelobjektiv mit den Linsen von Carl Zeiss Jena in der Hand und waren von der Qualität wirklich fasziniert: Die Linse ließ sich sehr einfach auf das iPhone montieren und unsere ersten Schnappschüsse sahen vielversprechend aus.

Als wir unseren Kaffee ausgetrunken und uns mit dem Handling der Linse etwas vertraut gemacht hatten, waren wir bereit für ernsthafte Fotos.

Erste Schritte

Efi ging aus dem Café hinaus auf die Straße und positionierte Stefan, um ein Portrait durch das Fenster aufzunehmen. Stefans Gesicht im Fenster, gerahmt von den Gebäuden der gegenüberliegenden Straßenseite, welche sich im Glas spiegeln. Die knackige Schärfe, die Farbtreue und der wesentlich vergrößerte Bildausschnitt des ExoLens Weitwinkelobjektivs übertrafen unsere Erwartungen. In der Zwischenzeit machte Paulus einige Fotos im Inneren des Cafés und die Bilder, die er bei diesen reduzierten Lichtverhältnissen mit dem ZEISS Objektiv aufnahm, überzeugten.

 Danach wurde es Zeit, endlich raus auf die Straße zu gehen und in das Berliner Straßenleben einzutauchen. Wir gingen zunächst in Richtung Potsdamer Platz, der für seinen Mix moderner Architektur und als Anziehungspunkt von Touristen, bekannt ist. Obwohl wir als Team loszogen, entdeckte jeder seine eigenen Motive.

Tief stehende November-Sonne schenkte uns lange Schatten, ein perfektes Licht und kontrastreiche Motive. Ideale Testbedingungen also. Auf dem Weg vorbei an der Neuen Nationalgalerie zur Philharmonie konnten wir uns bei ersten Shots mit dem Handling vertraut machen. Gerade im Bereich der Streetphotography arbeitet man gern mit kurzen Brennweiten, um auch bei geringer Distanz einen möglichst großen Bildausschnitt einfangen zu können. Das iPhone wird dabei von den Passanten weniger wahrgenommen, als eine herkömmliche Kamera und nach einigem Ausprobieren ließ sich auch der richtige Griff finden, um mit nur einer Hand auszulösen. Zugegeben, allein durch die Größe des aufgesetzten Objektivs und das zusätzliche Gewicht ist die Kombination nicht mehr ganz so unauffällig. Dafür kann man das iPhone beim Auslösen getrost etwas tiefer in Hüfthöhe halten, wodurch es weniger von den Passanten wahrgenommen wird, da der Bildausschnitt wirklich deutlich erweitert wird.

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Auf unserem Weg zum Potsdamer Platz nahm ich ein Portrait von Efi auf und erneut lieferte die ZEISS ExoLens ein beeindruckend scharfes Ergebnis.

 Der Weg führte uns zunächst zur Philharmonie des Architekten Hans Scharoun, einem beliebten Ort für Architekturfotografie. Jan nutzte die Gelegenheit der tiefstehenden Nachmittagssonne und nahm mit der ZEISS ExoLens mehrere Fotos des Gebäudes aus verschiedenen Perspektiven auf. Die im Sonnenlicht leuchtend gelbe Farbe der Fassadenverkleidung mit ihren regelmäßigen geometrischen Mustern erzeugte auch dank des wesentlich vergrößerten Bildausschnitts des Weitwinkelobjektivs interessante Bildkompositionen.

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Das richtige Timing

Unser Besuch der Philharmonie entpuppte sich als das Highlight unseres Walks und es war auch der Ort, an dem wir die Möglichkeiten der ExoLens am ausgiebigsten testeten. Mehr zufällig endete gerade das sonntägliche Konzert als wir dort eintrafen. In der Fotografie entscheidet das richtige Timing oft darüber, ob es ein Schnappschuss oder eben ein richtig gutes Foto wird. Daher machten sich die Teilnehmer sofort bereit für ein intensives Shooting.

Die Türen der Philharmonie öffneten sich gerade und die Konzertgäste strömten aus dem Gebäude. Gut gekleidete Leute eines gesetzteren Alters gingen zur nächsten Bushaltestelle und bedeckten ihre Augen mit den Händen, da die Abendsonne in diesem Moment schon sehr tief stand. Efi und Moritz suchten sich zwei verschiedene Standorte aus und fotografierten die Konzertbesucher, die ihnen vor die ZEISS Linse liefen aus jeder erdenklichen Richtung. Stefan und Paulus dagegen bevorzugten es ständig in Bewegung zu bleiben und sich unter die Besucher zu mischen. Jan blieb bei Architektur Motiven, nun jedoch ergänzt durch die maßstabgebenden Menschen. Es war in der Tat die intensivste Fotorunde des Tages. In diesen knapp 20 Minuten schoss jeder dutzende von Fotos. Ob wir zufrieden waren mit der Performance der ExoLens? Ein Blick in unsere glänzenden Augen verriet die Antwort auf diese Frage. Voll und ganz! Die Abbildungsleistung hat uns wirklich beeindruckt.

Bis zum Sonnenuntergang

Der letzte Halt unseres Spaziergangs war der Potsdamer Platz selbst. Wir kamen dort gerade noch rechtzeitig an, um die letzten Sonnenstrahlen zu nutzen. Viele Jahre als innerstädtische Brache eingeschlossen von der Berliner Mauer, ist der Potsdamer Platz heute wieder ein pulsierendes Zentrum. Für Fotografen ein spannender Ort um Street- und Architekturfotografie zu kombinieren.

Inzwischen gut vertraut mit der hochwertigen Linse am iPhone, gelangen zwischen den engen Häuserschluchten mit ihren Glasfassaden und dem sich darin spiegelnden Sonnenlichts noch einmal gute Aufnahmen. Dann verschwand die Sonne hinter den Bäumen im Tiergarten und es wurde Zeit sich zu verabschieden.

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